Motorrad-Kontrollen im ganzen Kanton: 72 Anzeigen, 523 Bussen und fünf Ausweise weg

(Bern BE). Im Rahmen des Schwerpunktes „MOTO2000+“ wurden im ganzen Kanton Verkehrskontrollen durchgeführt.

Im Fokus standen dabei das Fahrverhalten und Verkehrsverstösse von Motorradfahrenden. Insgesamt wurden 72 Personen angezeigt und 523 Bussen erteilt.

Im Rahmen des Schwerpunktes „MOTO2000+“ hat die Kantonspolizei Bern in den Sommermonaten gezielte Verkehrskontrollen im ganzen Kanton durchgeführt. Dabei standen im Hinblick auf die Akzentuierung der Unfallzahlen insbesondere Motorradlenkende im Fokus.

Begleitend dazu wurde mit der Motoradkampagne „schliifts?!“ präventiv auf das richtige Fahrverhalten und die Risikofaktoren beim Motorradfahren aufmerksam gemacht. Insgesamt wurden 15 repressive und acht präventive Aktionen an insgesamt 23 Einsatztagen durchgeführt.

Total wurden während den Kontrollen rund 595 Verstösse festgestellt. Diese lassen sich unter anderem wie folgt aufschlüsseln:

  • 72 Anzeigerapporte
  • 523 Ordnungsbussen
  • 5 Führerausweisabnahmen vor Ort
  • 3 Fahrzeugsicherstellungen vor Ort

Die Kantonspolizei Bern wird auch in Zukunft präventiv sowie repressiv Aktionen im Rahmen des Schwerpunktes „MOTO2000+“ durchführen.

🏍️ Was steckt hinter «MOTO2000+»?
«MOTO2000+» ist ein Schwerpunkt der Kantonspolizei Bern rund um die Sicherheit von Motorradfahrenden. Kontrolliert wird gezielt dort, wo riskantes Fahrverhalten besonders ins Gewicht fällt – unter anderem auf beliebten Passstrassen.
464
Motorrad-Unfälle
im Jahr 2025
414
verletzte Personen
9
tödlich Verunglückte
Darauf schaut die Polizei besonders:

⚠️ zu hohe Geschwindigkeit
⚠️ riskante Überholmanöver
⚠️ Selbstüberschätzung
⚠️ falsche Linienwahl in Kurven
⚠️ fehlende Sicherheitsreserven
Warum «schliifts?!»?
Die Präventionskampagne erinnert daran, beim Töfffahren immer Reserven zu lassen. Die Botschaft der Polizei: Wenn etwas «schliift», sind diese Reserven bereits aufgebraucht.
Quelle: Kantonspolizei Bern, Verkehrsunfallstatistik 2025 und Motorradkampagne «schliifts?!»

 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Bern

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